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AFN MUNICH

FOTO-GALERIE NR. 2 

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Der berühmte Architekt Gabriel von Seidl erhielt im Jahre 1887 von dem Maler Friedrich August von Kaulbach den Auftrag, in München eine repräsentative Villa zu bauen. Knappe drei Jahre später war das Gebäude fertig. Nach dem Tod des Künstlers erwarb das Land Bayern die Villa, in der nun einige Jahre lang eine Studentenverbindung untergebracht war.

1937 musste Bayern die Kaulbach-Villa aber unter politischem Druck wieder verkaufen. Fortan residierte an der Kaulbachstraße 15 Gauleiter Adolf Wagner. Er fungierte zusätzlich als Innenminister, stv. Ministerpräsident und als Kultusminister Bayerns. Nach Kriegsende wurde das Gebäude dann zum AFN-Funkhaus, am 08. Juni 1945 ging die Station auf Sendung. AFN blieb bis Mitte der Achtziger in der Kaulbach-Villa, bis zum Closedown im Februar 1992 wurde dann aus der Kaulbachstrasse 45 gesendet.

Auf dieser Seite sind Bilder von dem Gebäude zu sehen: sowohl aus AFN-Zeiten als auch aus der Gegenwart (heute ist in der Villa das Historische Kolleg, eine Stätte historischer Forschung für Wissenschaftler, unter-
gebracht). Das Foto rechts zeigt ein Fresko, das zu AFN-Zeiten nicht sichtbar war, da die Decke an dieser Stelle abgehängt war.




Ein Blick in das Studio A. Hier fanden in den Anfangsjahren
viele große Musikveranstaltungen und später dann auch die
berühmten AFN-Faschingsbälle statt.

So sieht das Studio A heute aus, es wird unter anderem für
klassische Konzert genutzt. Rechts hinten befand sich früher
der abgetrennte Kontrollraum.

Kaum verändert hat sich der Treppenaufgang in der
Eingangshalle. Auch die Toiletten befinden sich immer noch
auf der linken Seite.


Die AFN-Mitarbeiter nannten die Toiletten liebevoll
'Frankfurt Studios'. Die entsprechende Aufschrift 
existiert heute natürlich nicht mehr.

Aus Studio B kamen die Live-Sendungen (1973)


Das Interview-Studio (Studio C) im Parterre (1973).


Noch einmal ein Blick ins Studio A (mit Billardtisch).


Irmi Prack war über 30 Jahre als Sekretärin bei AFN tätig.


Noch mal ein aktueller Blick das frühere Studio A. Dieses Foto
entstand im Jahre 2003.

Der Gang im zweiten Stock zwischen Studio B und dem
Technik-Bereich hinter Studio A.

Außenansicht der Villa, vom Garten aus fotografiert.

 
Ein Blick vom zweiten Stock der Villa in den Garten.


Dieser Gang führte zu den Mitarbeiter Wohnungen
im dritten Stock.

Das frühere Studio B wurde mittlerweile in zwei Büros
aufgeteilt.

Sämtliche Fotos auf dieser Seite wurden von Jim Sampson zur Verfügung gestellt und unterliegen natürlich dem Copyright.
Kontakt über den Webmaster:
info@uhini.de


Mehr Infos rund um die Kaulbach-Villa bietet das leider schwer erhältliche Buch "Die Kaulbach-Villa als Haus des Historischen Kollegs"; Herausgeber: Horst Fuhrmann; R. Oldenbourg Verlag München 1989; ISBN 3-486-55611-8.

Aus dem Buch stammen auch die ersten beiden pdf-Files, die nachfolgend verlinkt sind. Das dritte File bietet einen Artikel des Münchner Merkur vom März 2006 (Vielen Dank an Hubertus Klingsbögl).

Vortrag-1          Vortrag-2        Merkur-Artikel

 

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